Montag, 06.05.2013

Der Heaphy Track

Tag 2

Ich wandere durch subtropischen Regenwald, lange Tussockgras-Felder und über vom Regen zum bärsten gefüllte Flussläufe. Lena läuft vor mir und freut sich über das Regenwetter. Naja, nicht wirklich freuen...eher ärgern. Seid Gestern sind wir auf dem Track und seitdem hat sich das Wetter kontinuierlich verschlechtert. Aber immerhin: Es kann nur besser werden. 
Während wir so dahinwandern uns unterhalten und ich hier und da ein Foto knipse, muss ich an die vergangenen 2 Monate denken.
Ja, seit Lena und ich unseren Roadtrip begonnen haben sind schon wieder 2 Monate vergangen. Man ging das schnell!

Nach Christchurch ging es zunächst zum Mount Cook, dem höchsten Berg Neuseelands mit mehr als 3500 Metern, wo wir die wohl krasseste Wanderung unserer Reise meisterten. 2 Tage Wandern, Bergsteigen und Klettern - Mehr Höhenmeter als Strecke gemacht - um dafür einen unglaublichen Sternenhimmel auf der Spitze des Mount Olliviers zu genießen, zu kochen mit aufgetautem Eis, während sich in der Nähe jede halbe Stunde Lawinen ihren Weg den Berg hinab ins Tal bahnten.
Einfach atemberaubend!

Danach ging es nach Dunedin. Wir nutzten das erste Mal Servas (couchsurfen nur seriöser) schauten uns die Universitätsstadt an und sahen Gelbaugenpinguine, Königsalbatrosse sowie Seelöwen auf der Otago Peninsula.

Über Invercargill fuhren wir nach Te Anau, wo wir einen Teil des Kepler Tracks wanderten und nach 11 Stunden Wanderung durchs Fiordland todmüde ins kalte Zelt schlüpften.
Am Milford Sound verbrachten wir unseren Jahrestag und entspannten unsere geschundenen Muskeln auf einer Boostsfahrt durch den wunderschönen Sound, der eigentlich ein Fiord ist.

Queenstown war der nächste Stopp. Immer noch fertig von den letzten Tagen entschieden wir uns keines der viele extremsport-Angebote zu nutzen sondern einfach ein paar Tage zu entspannen und - natürlich- probierten wir den wohl besten Burger des Landes: Den Ferg Burger...wirklich gut.

Das Reisen mit dem Auto war schon entspannt. Man konnte Losfahren und Anhalten wann immer man wollte. Von Queenstown, entlang der Westküste, vorbei an Fox - und Franz Josef Gletscher nach Nelson, fuhren wir in 3 Tagen und übernachteten auf  herrlich gelegenen Campingplätzen. Von Nelson ging es zur Golden Bay. Dort wanderten wir einen Teil des Abel Tasman Coast Track, wandertetn zu einer Tropfsteilhöhle, erkundeten Farewell Spit und Wharareke Beach.
Die Golden Bay ist wirklich eins der schönsten Gebiete Neuseelands.

Und danach wurde es schon Zeit das Auto zurück nach Christchurch zu bringen.
Über den Lewis Pass fuhren wir zurück und gingen auf dem Weg in die natürlichen Thermalbecken der Maruia Springs schwimmen. War schön warm, stinkt dafür aber ordentlich nach Schwefel.  
Die Zeit in Christchurch war echt toll. Wir nutzten wieder einmal Servas und hatten super viel Glück. Ein Tag schöner als der Andere.
Nach 3 Tagen ging es, jetzt mit dem Bus, über Kaikoura wo wir den Peninsula Walk machten wieder nach Nelson.
Dort Wwooften (5 Stunden Arbeit 5 Mal die Woche für Unterkunft und Essen) wir auf einer Ökologischen Farm und halfen dabei - mit sehr alternativen Mitteln - sie aufzubauen. Autoreifen wurden als Fundament für Straßen genutzt und alte Pappkartons solten die Grundlage der Plantagen bilden. Ein verrücktes Projekt, aber ich bin mal gespannt wie es auf der Baustelle weitergeht.
Schlafen konnten wir bei Debby, einer alleinstehenden Frau mit einem Meega Haus! Wir konnten jederzeit das W-lan nutzen und hatten einen Swimming- und Spa Pool. Schon sehr nice.
Wir informierten uns in unserer Freizeit über Studienmöglichkeiten oder entspannten im Spa.
Und schon machten wir uns auf zum Heaphy Track!  Da sind wir jetzt.

 

Wir machen Pause an einer Hütte. Die anderen Wanderer, die wir am ersten Abend kennengelernt haben, brechen gerade auf. Zeitgleich mit uns bestreiten eine Familie aus Auckland, ein Pärchen aus Christchurch und 2 ältere Männer aus Westport den Heaphy Track. Das ist eigentlich ganz nett, denn so hat man in den 3 Nächten immer die gleichen Gesichter um sich und lernt sich ein bisschen besser kennen.
Zum Lunch gibt es kalte Nudeln mit Tomatensoße, Obst und Reiswaffeln mit Haselnusscreme. Nicht so luxoriös wie sonst, dafür aber billig und gut transportierbar.
Die Hälfte der 6 einhalb Stunden Wandern bis zur nächsten Hütte in der wir schlafen haben wir geschafft, doch langsam geht die Motivation flöten. Es ist so nebelig, dass man kaum etwas von der Natur sieht und durch den Regen besteht der Weg nur noch aus Matsch und Pfütze.
Aber das gehört auch dazu und ehe wir uns versehen erreichen wir die Hütte.
Kurz was Essen und dann ab ins Bett. Nach 6 Uhr kann man sowieso kaum mehr etwas machen, da die Sonne bereits untergegangen ist.  

Tag 4
Bald war es geschafft! Der Tag zuvor war bisher der schönste der Wanderung. Das Wetter war super und die Natur veränderte sich von größtenteils Laubwald zu einem Wald aus Palmen. Wir kamen an unglaublich riesigen Bäumen vorbei und überquerten reißende Flüsse mithilfe von Hängebrücken. Das Backpack wurde immer leichter da der Proviant weniger wurde und die Hütte war Luxus pur. Außerdem hatte man einen wunderschönen Ausblick aufs Meer. 

Nach einem Picknick am Steinestrand und viel Gestaune über die wunderschöne Natur waren wir dann endlich da. Geschafft! Schon eine krasse Wanderung, aber es hat sich gelohnt. 

Mit den Anderen zusammen nahmen wir ein Shuttle zum nächsten Ort, wo wir noch gemeinsam ein, zwei, drei, vier, fünf, sechs Bierchen tranken. Die zwei Männer aus Westport hatten uns eingeladen und immer schön nachgeschüttet. So war der Mittag schon ganz lustig.
Anschließend boten sie uns an uns mit nach Westport zu nehmen und luden uns dann auch noch ein bei ihnen zu übernachten.
Nach einem  guten Essen und einer schön langen Dusche freute ich mich schon auf das gemütliche Bett. Einen besseren Abschluss der Wanderung hätte ich mir nicht vorstellen können! 

Freitag, 08.03.2013

Reunion!

Am 8. März war es endlich soweit: Lena kommt!Mit dem Bus ging es um 12 Uhr zum Flughafen. Ihr Flieger sollte zwar erst um 15:20 Uhr ankommen, aber ich wollte lieber etwas zu früh als zu spät sein. Ab 1 Uhr saß ich also in der Wartezone und...wartete. Die Zeit verstrich beim Lesen und Musik hören schneller als ich dachte und schon war es 15:30 Uhr - und der Flieger gelandet. Nervös ging ich an der Wartezone auf und ab, aber niemand kam. Bald schon war es 4, dann 10 nach, 20 nach. Mit der Zeit kamen die ersten Passagiere durch die Tür in die Wartezone und wurden von ihren Angehörigen begrüßt. Und dann kam sie durch die Tür! Zwar etwas müde und verpeilt durch den langen Flug, aber sie war da! Wir liefen aufeinander zu und nach einer langen Umarmung und viel ungläubiger Freude, tranken wir erstmal einen Kaffee.


Es war total verrückt, jetzt waren wir 5 Monate voneinander getrennt, aber schon nach kurzer Zeit kam es einem wieder wie selbstverständlich vor zusammen zu sein. 
In den nächsten Tagen entspannten wir einfach nur, kochten viele Leckereien, redeten viel, schauten uns Christchurch an und planten unsere Reise. Als ich das Hostel für uns beide buchte, hatte ich mich wohl nicht direkt genug ausgedrückt, weshalb wir unnötigerweise jeden Tag das Zimmer und einmal auch das Hostel wechseln mussten. Aber das war auch schon einmal eine gute Vorbereitung auf unseren Roadtrip. Wirklich lange würden wir da auch nie an ein und dem selben Ort bleiben. Ursprünglich hatten wir vor uns ein Auto zu mieten und damit für einen Monat die Südinsel zu bereisen. Ich hatte mich aber ein bisschen informiert, bei fast jedem Auto-Verleih musste man so um die 2000$ bond zahlen wenn man unter 21 Jahre alt ist, also zu Beginn 2000$ bezahlen und wenn man das Auto nach der Tour unversehen wieder zurückbringt, bekommt man die Summer wieder zurück. Auch die normalen Mietpreise pro Tag waren mir etwas zu hoch. Deswegen schauten Lena und ich auch ein wenig nach Autos die zum Verkauf standen. Am Montag den 11.3.  schauten wir uns ein Auto an, das unserem Hostelbesitzer gehörte. Es schien gut in Schuss und nach der Visite waren wir uns zeimlich sicher dass wir das Auto kaufen würden. Mit Versicherung und allem drum und dran hätte es uns 2300$ gekostet. Das machte uns schon ziemlich Sorgen, da wir beide nicht so unglaublich viel Geld zur Verfügung haben. Aber es schien uns besser, als den Bus zu nehmen oder ein Auto zu mieten.

Wir wollten uns aber trotzdem nochmal im Infocenter von Christchurch beraten lassen. Nur im sicher zu gehen. Nachdem wir dann den Bus komplett ausgeschlossen hatten - 500$ pro Person nur damit man von Stadt zu Stadt fahren kann macht in Neuseeland, besonders auf der Südinsel, einfach keinen Sinn, da alles Sehenswerte an Natur etc. außerhalb der Städte liegt - zeigte uns unsere Beraterin noch einen Micro-Campervan, einfach ein normaler Viersitzer, in dem man auch schlafen kann, indem man die Rücksitze umklappt. Ich war zunächst erstmal skeptisch, rechnete wieder mit irgendwelchen Extrakosten, weil wir so jung sind. Doch nichts da! Der Preis stimmte und so entschieden wir uns das Auto zu mieten - und zwar sofort! Wir spazierten noch ein wenig im botanischen Garten umher und um 3 Uhr holten wir das Auto ab, fuhren zum Hostel, kochten ein letztes Mal, verstauten unsere Sachen und schon fuhren wir los.

Der Roadtrip konnte beginnen!

Freitag, 01.03.2013

Marlborough Sounds - Back on the streets!

Zuerst war es mega komisch für mich aus Nelson abzureisen. Immerhin lebte ich hier jetzt 3 Monate, hatte einen gewissen Alltag und festen ''Wohnsitz''. Aber ich freute mich auch aufs Campen und darauf wieder was neues zu sehen, wieder zu reisen.

Nachdem wir in Nelson noch ein paar Einkäufe getätigt hatten, ging es dann ab in Richtung Marlborough Sounds im Norden der Südinsel. Wir hatten uns vorgenommen am Sonntag einen kleinen Teil des Nydia Tracks zu laufen. Abends Campten wir auf einem DOC und schliefen alle in meinem Zelt. Zum Abendessen gab es Nudeln mit Bolognesesoße, zum Frühstück Porridge mit Früchten und Nüssen. Einfach zu machen und trotzdem lecker.

Der Nydia Track war leider nicht so atemberaubend. Wir liefen hauptsächlich an der Küste entlang und hatten kaum gute Sichten auf den Sound (Meereszunge) und als wir die Spitze des kleinen Bergchens erreichten, wurde es unangenehm windig und kalt. Es war aber trotzdem ganz nett. Wir redeten viel und planten schonmal den Verlauf der weiteren Reise. Nach dem Track fuhren wir zum nächsten DOC Campground und bereiteten uns auf den nächsten Tag vor. 

Wir fuhren weiter in die Sounds hinein, am Queen Charlotte Track vorbei, wollten bis zum nördlichsten Strand vordringen. Doch an der letzten Weggabelung wurde langsam das Benzin knapp. Der Weg zog sich unendlich lange hin, wandt sich hin und her durch die Berglandschaft. An der Gabelung entschieden wir dann nicht mehr weiter zu fahren, weil wir ansonsten möglicherweise nicht mehr den Rückweg mit dem Rest der Tankfüllung schaffen würden. Zufälligerweise gab es an der Gabelung einen Parkplatz an dem ein paar Autos standen. Wir fragten ein älteres Pärchen, ob sie uns einen Wanderweg in der Nähe empfehlen könnten und - sie an!- zufälligerweise ging genau von diesem Parkplatz ein Wanderweg auf den Mount Stoke, einen der höchsten Berge in den Sounds von dem man ein wunderbares Panorama auf die komplette Gegend hat. Wir entschieden uns die Wanderung zu machen. Zunächst liefen wir durch fast kaum berührten Regenwald. Der Weg war teilweise sehr stark zugewachsen und an einer Stelle blockierte ein riesen Baumstamm den Pfad, wodurch wir uns direkt durch den Wald hangeln mussten um den Stamm zu umgehen. Nachdem wir das erste Plateau erreichten ging es plötzlich unglaublich steil den Berg hinauf. Wir mussten mehrere Pausen machen, der Weg schien uns unendlich und der Wald um uns herum veränderte sich ständig. Doch nach fast 2 Stunden erreichten wir endlich die Baumgrenze und die Sonne kam heraus. Um uns herum konnten wir die gesamten Marlborough Sounds sehen und sogar die Nordinsel erkennen! Wir machten haufenweise Fotos und gönnten uns zum Mittagessen Zimtsterne und Obst. Nach dem anstrengenden Abstieg fuhren wir dann wieder einmal zu einem DOC Campground, diesmal einer mit heißen Duschen - wahrer Luxus! Ich telefonierte mit Lena und Götz und schlich mich anschließend ins Zelt wo die Anderen bereits tief und fest schliefen. Die Fahrt am nächsten Tag führte uns nach Kaikoura in ein nettes Hostel. Dort kochten wir gut und genossen den ''Hostelluxus'' nach dem Campingtrip und Tags darauf trennten sich unsere Wege auch schon. Lydia und Annika fuhren gemeinsam zurück nach Picton und ich nahm einen Intercity-Bus nach Christchurch. Immerhin war schon der 6.3. und am 8.3. würde Lena endlich in Neuseeland ankommen.       

Donnerstag, 28.02.2013

Das Ende einer Ära

Ich blieb also in Nelson, arbeitete in dem Cafe und lebte mich in den Alltag in Neuseeland ein. Mit Lydia -  einem Mädchen aus Hamburg das in dem Hostel für Unterkunft arbeitete - machte ich nochmal eine Tagestour in den Kahurangi Nationalpark. Wir ''kletterten'' auf den Mount Lodestone und hatten eine unglaubliche Aussicht auf den Nationalpark. Die Wanderung war ziemlich anstrengend, aber im Vergleich zu der Wanderung die ich einen Monat später mit Lena machen würde, war sie ein Klacks.  Die Zeit verging wie im Flug und schon wurde die Zeit wieder knapp in Nelson. Die letzten Tage arbeitete ich nochmal doppelt so hart. Lydia war mir einer Freundin an die Golden Bay gefahren, aber wir hatten geplant, das wir am 1.März zusammen zu den Marlborough Sounds fahren und ein wenig wandern. Einmal war ich noch mit einem Kumpel klettern an einem meiner freien Tage und ansonsten bereitete ich mich langsam auf die Weiterreise vor. Donnerstag den 28.2. hatte ich dann meinen letzten Arbeitstag. Nach der Schicht gab es noch ein letztes Mal gutes Restaurant-Essen und 2 Bierchen für Lau. Wir saßen alle noch ein wenig zusammen und dann hieß es Abschied nehmen. Mein Chef Michael meinte zum Schluss zu mir, dass ich die beste Kitchen Hand war die sie bisher hatten und sie sich reichlich um Lena und mich kümmern würden, wenn ich nochmal mit ihr zum Essen käme. Dem Angebot sagte ich natürlich gerne zu und so verabschiedete ich mich dankbar von Allen. Der Job war zwar mega anstrengend, aber letztendlich hatte ich schon eine nette Zeit. Außerdem kann ich jetzt suuper schnell Kartoffeln & Karotten schälen, Geschirr abspülen, den Boden wischen und und und! Vielleicht hilft mir das ja irgendwie bei meinem späteren Beruf. Ich hoffe nicht...

 
Ich hatte vor einiger Zeit ein paar anderen Backpackern ein Zelt, einen Schlafsack und eine Luftmatratze für 2 Personen für wenig Geld abgekauft, da ich mit Lena auch Zelten gehen wollte. Solang ich noch in Nelson lebte, war das gar kein Problem. Als es dann aber am Freitag losging, war ich allerdings erstmal total überpackt. Auf dem Rücken das Backpack, vorn das Daypack, in der rechten Hand die Essenstasche und in der Linken das Zelt und die Matratze. Jap, ein bisschen zu viel für eine Person. Glücklicherweise wurde ich von einem netten Mädel aus dem Hostel zu den Klinges gefahren, wo ich meine letzte Nacht in Nelson verbringen würde. Ich verabschiedete mich von Anthony, dem Hostelbesitzer und los ging es.

Bei den Klinges spielten wir Abends noch ein wenig Karten und danach schaute ich mit Johannes noch ein paar Folgen Adventure Time - eine unglaublich gute Comic-Serie.

Am nächsten Tag wurden nach dem Frühstück erstmal meine Haare gekürzt. 5 Monate ohne frischen Haarschnitt - das muss nicht sein! Johannes der Starfriseur war ja zur Stelle! Mit Rasierer und Schere kam die Matte ab und das Ergebnis konnte sich echt sehen assen. Zwar etwas kurz, aber wächst ja wieder! Kurz danach kamen dann auch schon Lydia und ihre Freundin Annika. Lydia war zunächst total verwirrt davon, dass ich auf einmal kurze Haare hatte. Wir packten all mein Zeug ein und dann hieß es schon wieder Abschied nehmen. Viel zu viele Abschiede in so kurzer Zeit für meinen Geschmack. Aber immerhin war es klar, dass ich nochmal mit Lena nach Nelson kommen und die Klinges nochmal sehen würde, deshalb fiel der Abschied nicht ganz so schwer.

Freitag, 11.01.2013

Neuseeland, Suedinsel - Sunshine State Nelson; Arbeit, Haengerei & die Klinges!

Seit dem 01.12.2012 bin ich nun also in Nelson; einer wunderschoen am Meer gelegenen Kleinstadt mit viel Charme. Nelson ruehmt sich damit die meisten Sonnenstunden im Jahr zu haben - insgesamt um die 2600 Stunden! Dementsprechend warm ist es hier auch. Seitdem ich hier bin, hatte ich auch nur wirklich wenige Schlechtwettertage. 

Aber fangen wir von vorne an. Christoph und ich fuhren, nachdem wir in Picton angekommen waren und vorher eine halb verschlafene, halb wunderschoene AussichtaufdasFjordland-geniessende Faehrueberfahrt auf die Suedinself hinter uns hatten,
in Richtung Nelson. Auf der Fahrt nahmen wir immer wieder Umwege in Kauf um besonders schoene Stellen zu entdecken. Das gelang uns auch sehr gut. Oft mussten wir noch nicht einmal aus dem Auto aussteigen, um einen unglaublichen Ausblick auf Meer und Taeler zu haben.  Wenn wir schoene Stellen sahen hielten wir an um zu Picknicken oder einfach kurz Pause zu machen. Wir redeten viel, oder genossen die Landschaft zu der Musik von Christophs Iphone. 
Da wir beide gerne Motorrad fahren, schwaermten wir immer wieder davon wie nice es waere, die kurvige und bergige Strecke mit dem Motorrad abzufahren. 
Die Fahrt war einfach richtig fett! 
Vorher habe ich ja immer nur den Bus genommen und dadurch nie wirklich viel auf der Fahrt erlebt, aber hier war die Fahrt an sich schon ein super Erlebnis. 

Auf dem Weg riefen wir bei einem Hostel in Nelson an, um schonmal eine Anlaufstelle und eine sichere Uebernachtung zu haben. 
Dort angekommen, checkten wir erst einmal ein. Es waren nur Dreibettzimmer frei, die aber auch nur 25$ kosteten. Und die Betten waren einfach unglaublich bequem! Insgesamt ist das Hostel sehr schoen & sauber, Ausserdem sehr nett eingerichtet. Es heisst "The Bug", also "Der Kaefer" - wie das Auto. Vor dem Hostel steht eben so ein Wagen, jedes Zimmer ist mit einem "Bug"-Namen - wie zum Beispiel "Travel Bug", oder "Racing Bug" - und zusaetzlich mit einem Bilderrahmen mit dem passenden "Bug" versehen und selbst die Salzstreuer und Eierbecher sind im Kaeferdesign gehalten. Ne runde Sache. 
In den Toiletten- und Duschraeumen sind Bilderrahmen mit lustigen Sketchen verteilt.
Wirklich liebevoll gemacht alles.

Abends haben wir mit einem anderen Göttinger - Marc -, der mit seiner Freundin durch Neuseeland reist, aber jetzt erst einmal für einen Monat in Nelson bleibt, weil seine Freundin das Pfeiffersche Drüsenfieber bekommen hat, 
Jenga gespielt. Während des Spiels erzählte er, dass er letztens bei einem Fish & Chips Laden war, deren Inhaber auch aus Göttingen kämen. Da kam mir in den Sinn, dass die Klinges - Mit Charlotte Klinge war ich in einem Jahrgang und nach dem Abitur ist die gesamte Familie nach Neuseeland ausgewandert - auch einen Fish & Chips Laden aufmachen wollten. 
Wäre es möglich, dass ich durch Zufall genau in der Stadt, nur ein paar Straßen entfernt von dem Laden der Klinges gelandet bin? 

Am 2.12. überzeugte ich mich selbst. Zusammen mit Christoph ging ich zu dem Laden. Und tatsächlich, Familie Klinge stand vor mir und eine halbe Stund später trafen wir uns mit Charlotte. Sie wollte sich gerade auf den Weg machen, um einen Couchsurfer vom Busbahnhof abzuholen, da schlossen wir uns dann einfach an. Es war so verrückt mit Charlotte die Straße entlangzulaufen - Am anderen Ende der Welt. 
Irgendwie kam der Couchsurfer aber nicht an Land, deswegen gingen wir nach einer Stunde warten wieder zurück zum Shop. Und da stand er dann auch. Er wurde mit dem Auto mitgenommen und direkt bei dem Laden der Klinges abgesetzt. Christoph und ich wurden dann noch zum Essen eingeladen, aber Christoph lehnte dankend ab, weil er noch seine weitere Route planen wollte. 
Es gab super leckeren Fisch und wir haben uns gut unterhalten. 
Später am Abend wurde ich sogar noch zurück zum Hostel gefahren. 
Ein echt netter Abend.    

Am nächsten Tag sind wir zur Golden Bay gefahren. Auf dem Weg haben wir noch kurz bei einem Cafe angehalten, da mir Malia, Charlottes Mutter, erzählt hatte, dass dort jemand als kitchen hand gesucht werde. Und sofort hatte ich den Job! Kein CV, oder sonstewas. Super entspannt. Rene, der Besitzer meinte ich könnte nächste Woche anfangen. Fröhlich über die gute Nachricht fuhren wir weiter und hatten echt einen schönen Tag. Wunderbare Aussichten und perfektes Wetter. Abends sind wir mit einem älteren, netten Kanadier, der mit uns im Zimmer war, in einen Pub mit Live-Musik gegangen. Das war auch echt ganz nett.  

Tags darauf hieß es aber auch schon wieder Abschied von Christoph nehmen. Er hatte insgesamt nur 6 Wochen Zeit in Neuseland, deswegen fuhr er weiter.  Echt schade, ich hatte echt eine schöne Zeit mit ihm. Und auch wenn wir nur sehr kurz zusammen unterwegs waren, habe ich ihn echt lieb gewonnen, ein super sympathischer Typ. Er hat mir auch angeboten, dass ich ihn mal in Wien besuchen kann. Das werde ich auch auf jeden Fall nochmal machen. 
Am Abend genehmigte ich mir gemeinsam mit dem Kanadier einen Wein und er erzählte mir so ziemlich seine gesamte Lebensgeschichte. Er konnte insgesamt echt viel reden. Als Christoph und ich zur Golden Bay fahren wollten, war ich schon draußen und wartete. Als er dann nach einer gefühlten halben Stunde endlich rauskam, entschuldigte er sich damit, dass der Kanadier ihm noch etwas erzählt habe...
Aber es war ja auch nicht uninteressant, nur manchmal einfach zu viel.

Abel Tasman National Park


Donnerstag den 6.12. Fuhr ich morgens gemeinsam mit einem Mädel aus dem Hostel - Theresa -  in den Abel Tasman National Park. Sie hatte mich Tags zuvor gefragt, ob ich nicht mitkommen wolle und ich sagte spontan zu. Wir hatten uns für eine 2-Tages-Tour entschieden. Mit dem Aqua Taxi wurden wir zu unserem Startpunkt gefahren und haben auf dem Weg sogar noch ein paar Seehunde gesehen. 
Das Wetter war zwar nicht optimal, aber es hielt sich bis zu diesem Moment noch einigermaßen. Als wir gerade 5 Minuten unterwegs waren, fing es aber langsam an zu regnen. zuerst war es nur ein Nieseln, mit der Zeit wurde es aber immer schlimmer, bis wir fast komplettt durchnässt waren. Der Regenjacke sei dank! Ohne die wäre es auch echt kalt geworden. 
6 Stunden liefen wir dann bei beinahe durchgehendem Regen unsere Tagesstrecke, trotzdem stoppten wir immer wieder um die Landschaft zu genießen und Fotos zu machen. Als wir an unserem Ziel waren kam natürlich die Sonne raus; Auf einmal war das schönste Wetter, als wäre nichts gewesen. 
Wir trockneten uns noch ein wenig in der Sonne und wurden dann von einem Motorboot abgeholt, das uns zu dem ''Floating Backpackers'' - Einem kleinen Schiff mit Küche, Grill, Sonnendeck und Betten - fuhr, das wir für die Nacht gebucht hatten. 
Da gab es soga warme Duschen! Was für ein Luxus im Busch. Das wurde natürlich direkt ausgenutzt. 
Anschließend unterhielten wir uns ein bisschen mit den restlichen Wanderern auf dem Schiff 
und entschieden Abends gemeinsam Monopoly zu spielen. Vorher sprangen wir aber alle nochmal vom Dach des Schiffes ins Wasser und grillten danach. 
Irgendwie war es alles super entspannt und die Besitzer waren auch mega nett. 
Das Monopoly Spiel am Abend haben wir sogar friedlich beendet und als wir alle im Bett lagen erzählten wir uns ein paar Hostelstories und sprachen über dies und jenes. Echt nett, wir haben uns alle super verstanden.

Theresa und ich sind dann am nächsten Morgen gemeinsam mit einer Kanadierin den Rest des Wanderweges gelaufen. Das Wetter hatte sich Gott sei dank über die Nacht gehalten und so hatten wir einen schönen Tag mit unglaublichen Aussichten auf die gesamte Landschaft. 
An einem Strand haben wir dann eine Stunde Pause gemacht, weil wir ziemlich gut in der Zeit lagen. Dort sind wir wieder auf die 2 Amerikanerinnen, die auch mit auf dem Boot waren, gestoßen. Zusammen chillten wir an dem Strand. Als wir wieder aufbrachen, blieben die Amerikanerinnen noch ein bisschen dort. Also verabschiedeten wir uns zum 2. Mal von ihnen und wanderten weiter. Am Ende des Tracks angelangt, gingen wir zu dem Platz, an dem unser Bus 1 Stunde später ankommen sollte und warteten. 
Der Bus kam sogar pünktlich und kurz nachdem wir losfuhren schlief ich auch schon ein und wachte erst auf als wir wieder beim Hostel waren. Die Tour war vorbei. 

So eine Wanderung macht echt Laune. Nicht nur, dass man einfach echt schöne Stellen entdeck; man unterhält sich auch viel, hat insgesamt eine Menge Spaß und dazu auch noch ein bisschen sportliche Betätigung! 

Die Arbeit ruft!

Der 10.12. war mein erster Arbeitstag. Mein Chef Rene kommt auch aus Deutschland und ist vor 4 Jahren mit seiner Familie nach Neuseeland ausgewandert. Er hat mich erstmal meinen Kollegen vorgestellt und dann ging es auch los mit der Arbeit. Wäsche aufhängen, Kartoffeln schälen, Geschirr spülen und wegräumen, Fegen, Putzen,  Vorpseisen zubereiten - Ja, mein Arbeitsfeld war sehr eingeschränkt...
 Nach der Arbeit fuhr mich Benni, einer der Köche, sogar zurück zum Hostel. Ich war total geschafft und machte auch nicht mehr sonderlich viel an dem Tag. 

Die nächsten 2 Wochen verbrachte ich mit Arbeiten & Lesen. Außerdem machte ich viel mit den Leuten aus dem Hostel und den Klinges. Sie hatten mir auch angeboten, dass ich Weihnachten mit ihnen verbringen könne. Echt nett! Ich hatte in der Schulzeit eigentlich gar nicht so viel mit Charlotte zu tun, aber wir verstehen uns immer besser! Das gilt aber auch für die gesamte Familie. 

Am 17.12. schrieb mir Chaly Mittags, dass sie sich mit Patti und Gesche in der Stadt auf einen Kaffe trifft. Die Beiden waren auch in unserem Jahrgang und reisen jetzt gemeinsam durch Neuseeland. Und jetzt waren sie zufällig in Nelson! 
Das war meg witzig, so ein Jahrgangstreffen im kleinen Kreise. 
Die 2 wussten nicht, dass ich auch in Nelson bin, deswegen guckte Patti zuerst so als hätte sie einen Geist gesehen, als sie micht entdeckte. 
Wir hatten uns viel zu erzählen, erst als das Cafe langsam zu machte trennten sich unsere Wege wieder. 
2 Tage später sind wir dann zusammen mit noch ein paar Leuten aus meinem Hostel in ''The Hobbit'' gegangen. Ein suuper Film! 
Am nächsten Tag mussten die Beiden aber schon weiter, deshalb verabschiedeten wir uns noch am Abend nach dem Film. 
Es ist echt lustig wie viele bekannte Gesichter man hier wiedersieht. Das verblüfft mich jedes Mal wieder. 

Die Weihnachtszeit und Neuhjahr

Am 24. bin ich mit Charly und ihrer Familie nach Picton zum Delfinschwimmen gefahren. 
Die Straße die wir gefahren sind war so kurvig, dass mir auf dem Rücksitz echt ein bisschen schlecht geworden ist. Das verflüchtigte sich aber schnell wieder, als wir am Hafen von dem Tourguide über unseren Trip aufgeklärt wurden. Stattdessen wurde ich ein wenig auferegt. Ich hatte bisher noch nie einen Delfin in freier Wildbahn gesehen. Und mit einem geschwommen bin ich sowieso noch nie. 
Der Guide erzählte, es  könne auch passieren, dass wir gar keinen Delfin sehen. In diesem Fall würden wir aber einen Großteil des Geldes zurückbekommen und trotzdem eine schöne Tour durch das Fjordland bekommen. Aber das würde schon nicht passieren.
Dann schlüpften wir alle in Wetsuits und ab gings!
Mit dem Schnellboot rasten wir duch das Fjordland und suchten nach Anzeichen für Delfine. 
Nur am Rande sah ich auf einmal etwas aus dem Wasser ragen, doch als ich genauer hinsah, war es auch schon wieder verschwunden. Doch dann auf einmal schoss eine riesige Flosse aus dem Wasser. Ich zeigte darauf und dann sahen es auch die anderen. Der Guide sah schnell, dass das ein Orka war und warnte uns schonmal vor, dass wir noch mehr als nur den einen zu sehen bekommen würden,  da Orka in größeren Familien durch die Gewässer der Welt wandern. 
Als wir näher an dem Orka waren, konnte man unter Wasser seinen gesamten Körper ausmachen. Ein unglaublich großes Teil! 
Orka können bis zu 12 Meter lang werden, der Guide meinte dieser hier sei so ungefähr 9 Meter lang und seine Rückenflosse 1,5 Meter hoch. Plötzlich sah diese aber ganz anders aus. Statt Hoch und gerade auf einmal kurz und gebogen.  Doch dann erkannte ich, dass das ein weiterer Orka war. Ein Weibchen, wie der Guide uns aufklärte. Und dann kam noch ein weiteres Männchen hinzu! Echt unglaublich. In der Nähe flog eine Gruppe Gannets - etwas größer als Möwen und mit einem gelben Ring um die Augen - über dem Wasser. Nacheinander schossen sie im Sturzflug ins Wasser und schnappten sich einen Fisch nach dem anderen. Das hatte ich bisher nur in Tierdokus gesehen. Aber wenn man es selbst so aus der Näher beobachten kann sieht es noch viel beeindruckender aus. 
Während wir die Orka bewunderten wurde Kakao, Kaffee und Tee an alle verteilt. Sehr gut um sich die Hände zu wärmen. Das Wetter war leider nicht ganz optimal, aber immerhin regnete es nicht. 

Nach ein paar Stunden fuhren wir dann auch schon wieder zurück. Der Guide hatte uns gesagt, dass wir keine anderen Delfine mehr sehen würden, da sich diese vor den Orka verstecken. Orka gehören zwar auch zu der Gattung der Delfine, machen aber trotzdem auch Jagd auf ihre kleinen Artgenossen. Auch das Schwimmen fiel damit aus, da es nicht erlaubt ist mit den ''Killwerwalen'' zu schwimmen. Zwar ist bisher kaum ein Fall bekannt in dem ein Orka einen Menschen angegriffen hat, aber die Möglichkeit bestehe, so der Guide. 

Trotzdem war es ein super Ausflug. Ich habe viel gelernt, Orka gesehen und sogar noch ein bisschen Geld zurückbekommen, weil wir nicht schwimmen gehen konnten. 

Nachdem wir wieder an Land waren und uns dankbar verabschiedet hatten, gingen wir noch in ein Cafe.  

Mittags war ich dann mit ein paar Leuten aus dem Hostel am Mai Tai River. Dort grillten wir und feierten ganz entspannt Weihnachten. Es gab sogar einen selbstgebauten Weihnachtsbaum.

Abends bin ich noch zu einem Gottesdienst gegangen. Dort traf ich mich mit den Klinges. Der Gottesdienstfand fand draußen vor der Kirche statt. Ein Orchester spielte und danach sangen wir unzählige Lieder; Eomn wunderschöner Gottesdienst. Ich würde behaupten der Beste auf dem ich je war. Viel netter und lustiger, als in Deutschland. Fast die gesamte Stadt anwesend. 
Nach dem Gottesdienst tranken wir noch ein Bierchen und dann ging ich zurück zum Hostel. Da Skypte ich dann mit meiner Familie. Bei meinem Vater war gerade großes Familenfrühstück, deshalb waren sie alle beisammen: Inga, Birthe, Max, Ayko, Mama, Götz, Papa und Gabi. Nacheinander sprach ich mit allen ein wenig, das war echt schön.

Am nächsten Tag war ich dann mit den Klinges noch einmal am Mai Tai River zum Grillen. Dort verbrachten wir den ganzen Tag und genossen das gute Wetter. 

Meine Erwartungen an Weihnachten waren eigentlich nicht sehr hoch, die lächerliche Weihnchtsparade und die ''weihnachtlich'' geschmückten Schaufensterläden trugen einiges dazu bei.
Der 24. war aber wirklich schön und hat wieder alles rausgerissen. 

 
Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr arbeitete ich jeden Tag und machte dadurch gut Geld. 
Abends chillte ich immer mit ein paar Leuten aus dem Hostel.

An Silvester wollte ich dann mal wieder feiern gehen. Zum Abendessen war ich bei den Klinges und gegen 11 sind wir in die Stadt gegangen. Da gab es ein Konzert. Wir haben uns dann vor die Bühne gestellt und auf das neue Jahr gewartet. Als es dann so weit war, gab es kein Feuerwerk, aber dafür weiter Live-Musik. Wir wünschten uns alle ein schönes neues Jahr und dann machte sich die Familie auch schon wieder auf den Nachhauseweg. Ich bin dann noch mit den Hostelleuten in einen Club gegangen. Lustigerweise war die Kassiererin die Freundin von Benni mit dem ich zusammen arbeite, weshalb ich sogar kostenlos reingekommen bin. Allerdings fand ich es nicht so pralle. Keine Ahnung, ich habe mir hier wirklich das Feiern abgewöhnt und auch kaum noch Spaß daran. Aber eigetnlich ganz praktische, ist hier nämlich mega teuer. Naja, irgendwann sind wir da auch wieder raus und haben mit ein paar Neuseeländern gequatscht.
Und dann hat mich auf einmal meine Mutter angerufen. Ich habe zwar nicht viel verstanden, weil es ziemlich laut in der Stadt war, aber fand es schön, dass sie mich zu Neujahr angerufen hat. 
Auf dem Rückweg zum Hostel haben wir noch eine ''Hausparty'' entdeckt und schauten mal was da so los war. Wir fanden 5 fertige Typen auf. Der eine hat die ganze Zeit versucht mit seinem Hut irgendwelche Zirkustricks zu machen, ihm ist aber jedes Mal der Hut runtergefallen. Bei jedem Trick! Vorführeffekt und so...
Um 4 Uhr waren wir dann wieder im Hostel und dann bin ich auch schlafen gegangen, denn am Tag darauf wollte ich mit den Klinges und Freunden von ihnen Grillen.   

Das wurde dann auch getan. Wir fuhren wieder zum Mai Tai River, allerdings an eine andere Stelle. Dort verbrachten wir den Tag mit Grillen, Schwimmen und Baseball spielen.
Abends haben wir ''Das Dschungelbuch'' geschaut. über die Weihnachtszeit haben wir uns immer mal wieder so einen alten Disneyfilm gegeben, echt chillig. Ich mag die Filme voll gerne und sie alle mal auf englisch zu sehen ist auch ganz interessant. 
 
Laptopkauf & der Nelson Lakes National Park

 Zu Weihnachten wollte ich mir nachträglich noch einen Laptop kaufen. Ich hatte einen Tag nach dem Boxing Day - 26.12. An dem Tag beginnt der große Weihnachtsschlussverkauf - ein Sonderangebot gesehen und den Laptop erst einmal angezahlt. Einen Tag später wollte ich ihn dann komplett bezahlen und mitnehmen, aber der Automat, an dem ich das Geld abheben wollte, verwehrte mir das. Weshalb auch immer. Als ich dann meinen Kontostand kontrollierte, musste ich feststellen, dass das Geld trotzdem abgebucht wurde. Ich machte tausende von Anrufen und am nächsten Tag ging ich zu der Bank der der Automat gehört. Dort versprach man mir das Problem sofort zu beheben, aber ich könne erst Donnerstag mit einem Ergebnis rechnen, da dazwischen Neujahr sei und zu der Zeit alles etwas länger brauche. Also wartete ich und am Donnerstag wurde mir dann gesagt, dass meine Bank daran Schuld habe, dass das Geld noch nicht zurücküberwiesen wurde. Also rief ich dort an und schrieb eine Mail und wartete wieder. Endlich am 11.01 kam das Geld dann an. Immerhin, ich hatte schon Angst, ich würde es nie wieder sehen.
Jetzt habe ich auf jeden Fall den Laptop und bin auch echt froh darüber.

Am 6.1. habe ich mir mit 3 Leuten zusammen ein Auto gemietet, mit dem wir dann zum Nelson Lakes National Park gefahren sind um eine kleine Wanderung zu machen. 
Wir sind morgens um 10 Uhr losgefahren und um 11 waren wir da. Eineinhalb Stunden kämpften wir uns in der Sonne den Berg hinauf. Eine unglaubliche Anstrengung! Eric (auch aus dem Hostel und schon seitdem ich dort bin da; Mit ihm hab ich immer mal wieder was gemacht) war etwas langsamer, wodurch wir immer wieder ein paar kleine Pausen gemacht haben. Die haben aber auch echt gut getan. Außerdem konnte man währenddessen  die Aussicht noch mehr genießen. Echt malerisch: Von dem Mount Robert aus konnte man unendlich weit ins Land schauen. Alles voller Bäume, direkt vor einem der Rotoiti Lake und rechts von uns eine weitere Bergkette. 
Constantin und ich stiegen immer wieder mal durchs Gebüsch um einen besonders schnieken Platz zu finden und machten ein paar Fotos.
Als wir endlich die Kuppe erreichten, kam eine leichte, erfrischende Brise auf und zog durch das hohe Gras vor uns. 
Nach einer kurzen Lunchpause gingen wir weiter und kamen nun viel schneller voran. Na klar, ging ja auch nicht mehr bergauf; das ''Schlimmste'' hatten wir hinter uns. Denkste..
Nach einer Stunde über die Flache Kuppe ging es auch schon wieder auf der anderen Seite des Berges bergab. 
Ich konnte mich lange nicht entscheiden was anstrengender ist. Bergauf oder bergab gehen. Jetzt bin ich mir sicher: Bergauf ist zwar anstrengender, bergab aber tausendmal nerviger! Man muss viel mehr auf seine Schritte achten und den Gang abbremsen. 
Dafür hatten wir aber immerhin wieder eine super Aussicht und nach 2 weiteren Stunden waren wir wieder beim Auto. 
Wir fuhren noch kurz an den See und sprangen alle einmal in das kalte Wasser. Das war aber echt angenehm nach der anstrengenden Wanderung in der Hitze. 

Eigentlich wollten wir anschließend noch zum Lake Rotoroa fahren, waren aber so kaputt, dass wir doch direkt wieder zum Hostel gefahren sind. 

Eine super Tagestour! und letztendlich hat die Tour jeden von uns nur 23$ gekostet. Das geht ziemlich klar. Solche Touren werde ich auf jeden Fall noch öfter machen. Kahurangi National Park und die Marlborough Sounds sind hier in der Nähe und stehen noch aus.

Am 10.1. bin ich mit 2 Mois in einer Kleetterhalle kletttern gegangen. Sau anstrengend aber hat auch viel Spaß gemacht. Außerdemwar es relativ billig. 14$ für den ganzen Tag geh echt klar. 
Samstag war ich mit Johannes (Charlys Bruder) und Lea (einer Freundin von ihm) angeln. Zwar haben wir nur ein paar Minifische gefangen, lutig war es aber trotzdem. Danach haben wir noch UNO gespielt und ''Das Kängurumanifest'' gehört (nochmal vielen lieben Dank Birthe & Inga, die Hörbücher waren meine Rettung!) Ich habe es geschafft auch die Klingefamily mit den Hörbüchern von Marc-Uwe Kling zu begeistern. Sie sind auch einfach unglaublich witzig, ich kann sie wirklich jedem empfehlen. *Schleichwerbung, hust* 
Außerdem haben wir Brot gebacken. Das Brot was man hier bekommt ist eher so Semi geil, weil meist Weißbrot und labbrig. Da war das Mal ne gute Abwechslung.  

Sonntag war ich abends in einem Freiluftkino in einem der Parks hier in Nelson und habe mir ''The Secret Garden'' angeschaut. Der Film war so lala, aber die Atmosphäre war einfach super.

Vorgestern habe ich mir mit den Klinges ''Les Miserables'' im Kino angesehen. Ich hatte nicht bedacht, dass es sich bei dem Film um ein Musical handelt. Das wirkilch NUR gesungen wurde hat mich auch etwas genervt, aber echt gute Schauspielerlesitung. Da hat sich jemand seinen Golden Globe echt verdient..

Und was kommt jetzt?

Mein Job beim Cafe Waimea ist nicht mehr verfügbar. Sie brauchten nur einen extra Mann für die stressige Weihnachtszeit. Aber ich brauche noch Geld, denn im März will ich gemeinsam mit Lena rumreisen; sie kommt mich besuchen. 
Also was nun?

Ich hatte lange überlegt, ob ich nach Christchurch gehe und dort auf dem Bau arbeite. 
Aber eigentlich finde ich es hier in Nelson echt gut und Christchurch soll nicht allzuviel zu bieten haben. Die Innenstadt ist von dem Erdbeben immer noch komplett zerstört.

Zum Glück habe ich hier die Klinges. Sie haben mir jetzt geholfen an 2 Jobs zu kommen. Einen auf einer Apfeplantage und einen in einem Cafe am Meer. Von der Apfelplantage habe ich noch keine Rückmeldung, aber in dem Cafe arbeite im am Sonntag auf Probe und wenn alls glatt läuft kann ich dort dann immer am Wochenende und auf der Plantage in der Woche arbeiten. 
Demnächst kommt hier auch noch ein Kumpel aus Göttingen (Jay) vorbei, der hier auch arbeiten will. 
Mal schauen wasdie nächsten Tage so bringen, aber im Moment sieht es ziemlich danach aus, dass ich hier in Nelson bleibe und noch bis März arbeite.

Montag, 24.12.2012

Froehliche Weihnachten!

Hey Hou und Sou!

Ich wuensche euch Allen ganz ganz frohe Weihnachten! Geniesst die Kaelte und erfreut euch am Schnee, der hoffentlich noch kommt!

Meine Weihnachten sind mal ganz anders und auch noch nicht vorbei.
Nur schnell ein paar Bilder zu meinem bisherigen Weihnachtsfest:

Charlotte und Johannes Klinge auf der Suche nach DelfinenJa, das sind Orka! Unser Weihnachtsbaum - praechtigst geschmueckt BBQ an Weihnachten

Samstag, 01.12.2012

Neuseeland, Nordinsel - Wellington & Herr der Ringe

Abends um 8 war ich dann in Wellington,
Der Busfahrer fuhr mich sogar noch direkt vors Hostel. Dort angekommen, brachte ich nur kurz meine Sachen in mein Zimmer und schaute mir dann mal die Stadt an. Die Premiere von ''Der Hobbit'' lief auch schon. Ich schaute nur kurz vorbei, weil ich doch sehr muede war und entdeckte auch leider keinen Star. Naja, was solls.

Am naechsten Tag fragte ich in ein paar Restaurants und Bistros nach einem Job, aber alle wollten zunaechst einen CV, also einen Lebenslauf haben und sich dann bei mir melden. Einen Lebenslauf hatte ich aber noch gar nicht, deswegen verfasste ich abends erstmal einen.
Vorher ging ich aber noch ins Te Papa National Museum. Ein riesiges Teil. Von 10 bis 14 Uhr war ich da, ohne dass mir langweilig wurde. Neben Natur und Geschichte, gab es auch noch sehr viel Kunst zu sehen. Alles auch kostenlos.
Danach wurde noch ein wenig nach Jobs gefragt, aber überall das Gleiche. Ohne CV ging nichts. Sogar wenn man nur im Hostel arbeiten möchte, muss man ein 2-seitiges Formular ausfüllen und sogar Referenzen angeben. Total übertrieben.
Ich hatte mich auch nach Plantagenarbeit informiert, die wird hier in der Nähe von Wellington allerdings eher weniger angeboten. Schade, dabei wollte ich eigentlich auch ganz gerne mal auf einer Weinplantage arbeiten...
Naja, den Lebenslauf habe ich verfasst, mich aber dann dagegen entschieden in Wellington zu bleiben und in den Süden zu gehen, wo es reichlich Weinplantagen gibt.
Später bin ich noch auf die Suche nach anderen, biliigeren Hostels gegangen und dabei an einem riesigen Kino vorbeigekommen. Ich schaute Mal hinein, um mich zu erkundigen wieviel ein Kinobesuch hier denn so kostet. Skyfall, der neue James Bond Film war ja noch sehr frisch in den Kinos (die meisten Filme kommen hier sogar noch später als in Deutschland ins Kino, obwohl sie nicht übersetzt werden müssen. Keine Ahnung weshalb.) und ich hatte bisher nur Gutes darüber gehört.
An der Warteschlange sprachen mich 2 Mädels an und fragten mich, ob ich eine Freikarte fürs Kino haben wolle. Total verdutzt sagte ich ''Äh..Yes, sure. Thanks!'' und erhielt darauf das Besagte: Eine Freikarte, mit der ich mir sogar einen Film meiner Wahl aussuchen konnte! Super nett von den Beiden, vermutlich war eine Freundin von ihnen doch nicht gekommen. Eigentlich auch egal, ich war der Glückliche. So genehmigte ich mir also Skyfall für Lau. Der Film war auch wirkich gut. Kann ich jedem empfehlen, selbst wenn er/sie dafür Geld ausgeben muss.
Glücklich und zufrieden ging ich nach dem Film durch den Regen zurück zum Hostel.

Am Freitag bin ich auf den Mount Victoria gestiegen. Von dem kleinen Bergchen hatte man eine super Aussicht auf die Stadt und das Meer. Oben angekommen traf ich 2 Deutsche (welch zufälliger Zufall!). Sie  wollten den Tag über ein paar Herr der Ringe Drehorte besichtigen. Auf dem Mount Victoria sollte auch einer sein. Da schloss ich mich natürlich sofort an. Also suchten wir nach dem Ort und irgendwann fanden wir ihn auch. Letztendlich erinnerte nur eine kleine Kuhle an das Versteck der Hobbits, die sich im Film vor dem Ringgeist verbargen, ansonsten aber kaum etwas. Schade eigentlich. Neuseeland könnte noch so viel mehr Geld aus dem Film schlagen, indem sie die ganzen Drehorte instandgehalten hätten, aber anscheinend haben sie das nicht nötig. War trotzdem ganz nett anzusehen, besonders weil eine Führerin ein paar Leuten gerade diese Stelle zeigte und ein wenig darüber erzählte. Aber als wir uns in die nähe begaben verstummte die Frau und schaute uns doof an. Anscheinend mag sie es nicht, wenn man versucht mitzuhören ohne bezahlt zu haben.
Egal. Danach fuhren wir zu den Production Studios und zum WETA-Cave. Der WETA-Cave ist ein kleiner Shop, in dem man alles mögliche an Herr der Ringe Fanartikeln kaufen kann. Ausserdem sind viele Dinge, wie Waffen, die im Film genutzt wurden, ausgestellt. Zudem konnte man sich noch einen Film über die Arbeit des WETA-Teams anschauen. Animationen und Filmeffekte, sowie Kostümbildnerei sind ihre Spezialgebiete. Das war ganz interessant sich das mal anzuschauen.
Zum Schluss fuhren wir zu den Red Rocks ausserhalb von Wellington. Dort sollte das Schwarze Tor  stehen, also zumindest im Film. Die passende Stelle dafür haben wir zwar nicht entdeckt. Dafür aber einen schoenen Wanderweg und den ein oder anderen Seehund! Die gesamte Landschaft war eifnach wunderschön und so hatte sich die Fahrt auch ohne Schwarzes Tor gelohnt.
Wellington liegt insgesamt sehr schoen, direkt an der Kueste mit vielen kleinen Bergen. Die Stadt gefaellt mir schonmal viel viel besser als Aukland.

Als ich wieder in meinem Zimmer war, lernte ich Christoph kennen. Er kommt aus Oesterreich und wir verstanden uns auf Anhieb gut miteinander. Er erzaehlte mir, dass er am naechsten Tag nach Nelson fahren wolle. Ich hatte auch schon ueberlegt ob das mein naechstes Ziel sein sollte, war mir aber noch nicht sicher. In Frage kamen Blenheim oder Nelson. Nachdem ich in Blenheim allerdings eine Absage von einer Servas-Familie bekommen hatte, entschied ich mich dann spontan mit Christoph mitzufahren. Der hatte kein Problem damit. Wir kochten noch gemeinsam und quatschten ueber dies und das.

Am naechsten Tag in der Frueh ging es dann auf die Faehre nach Picton (Suedinsel)

Von der Nordinsel habe ich jetzt zwar kaum etwas gesehen, aber da ich von Auckland wieder zurueck nach Deutschland fliege, kann ich die auf dem Rueckweg noch weiter erkunden.

Denn erstmal brauchte ich Arbeit.

  Die Hobbit-Premiere Te Papa National Museum Mount Victoria - Ausblick auf die Stadt Das Hobbitversteck. Naja.. Der WETA-Cave Lurz Gamma-Gandalf! Red Rocks Sehr entspannt. Die Kumpanen  Die Faehre nach PictonAchso, ja stimmt! Das war ne Tankstellenkette. Gibts in Deutschland aber nicht mehr...

Mittwoch, 28.11.2012

Neuseeland, Nordinsel - Auckland

Yaay! Endlich in Neuseeland!

Als ich aus dem Flieger stieg ist mir erstmal der Temperaturunterschied aufgefallen. Trotz Sonnenschein wars schon etwas kuehler hier als in Brisbane.
Mit dem Bus fuer 16$(!) bin ich in die Stadt gekommen und habe auch relativ schnell mein Hostel gefunden. Da wurde erstmal ins Zimmer eingecheckt und danach Das Hostelinnere ausgecheckt.
Anschliessend bin ich ein bisschen planlos durch die Stadt gelaufen. Habe mir ein wenig den Hafen angeschaut. Aber ich war auch echt muede, deswegen verschob ich alles Weitere auf morgen. Abends habe ich noch mit Lena geskyped und dann gings in die heia.

Freitag wollt ich mir dann das volle Kulturprogramm geben. Keine Kunstausstellung war mehr vor mir sicher, kein Museum lief nicht Gefahr von mir besucht zu werden... Letztendlich war ich allerdings nur in ein paar Parks spazieren, ging in die ein oder andere Gallerie und besuchte den Skytower, von dem aus man die gesamte Stadt und den Hafen im 360 Grad Winkel im Blick hatte.
Da war ich dann auch nochmal als die Sonne unterging, habe es mir dort gemuetlich gemacht und Kreuzwortraetsel geloest.
Samstag wurde dann das Versaeumte nachgeholt. Ich war in einem grossen Kunstmuseum und noch ein paar kleineren Gallerien. Anschliessend ging es zur Auckland Domain, also einem riesigen Park, auf dessen Gelaende sich auch ein kleiner botanischer Garten, sowie das Auckland Museum befindet. Auf dem Weg dorthin kam ich durch ein paar kleinere Parks und schaute mir auch das Universitaetsviertel an.
Das Museum war kostenlos (Juhu!) und beherbergte alle Moegliche. Ein bisschen was ueber die Geschichte Neuseelands und die Kultur der Maori, ein wenig ueber die Natur, Erdbeben und ihre Auswirkungen, die See, etc. und beinhaltete auch eine Gedenkstaette fuer die Kriege in die Neuseeland verwickelt war.
Abends bin ich mit einem anderen Deutschen und 2 Neuseelaendern feiern gegangen. Bevor wir in einen Club gingen wurde erst einmal "vorgetrunken". Die Neuseelaender hatten uns ein asiatisches Getraenk empfohlen, das letztendlich wie Vodka verduennt mit Wasser geschmeckt hat. Naja, nicht so mein Fall. Aber billig wars!
Der erste Club war ganz gut eigentlich, die Musik war hinnehmbar und teilweise spielte der DJ auch ein paar fette Songs.
Irgendwann wollten die anderen aber weiter. Der andere Deutsche und einer der Neuseelaender hatten naemlich einen kleinen Wettkampf am laufen, wer es schafft mit mehr maedels ins Gespraech zu kommen und ihre Handynummer zu bekommen. Ich wurde als Schiedsrichter auserkoren,  vergab und zaehlte Punkte, und und und. Das war eigntentlich ganz lustig. Auch wenn die beiden irgendwie nicht die geborenen "Aufreisser" waren und meistens eher noch einen Anschubser meinerseits benoetigten. Naja, letztendlich haben sie aber zusammen 2 Maedels kennengelernt, mit denen wir dann noch in eine Bar gegangen sind. Und zum Schluss hatte jeder von ihnen eine Nummer.
Klares Unentschieden.

Am Sonntag war die Weihnachtsparade. Klang eigentlich ganz gut, besonders weil ich noch kein bisschen in Weihnachtsstimmung war. Die gesamte Stadt schien sich an der Queen Street (Die Hauptstrasse durch Auckland) versammelt zu haben. Es war unglaublich voll. Ueberall wurden Luftballons und Rentiergeweih-"Ohrwaermer" verteilt.
Und dann kamen ein Stunde lang unentwegt neue Wagen, Orchester und Artisten an uns vorbei. Aber irgendwie hatte das meiste davon nicht so viel mit Weihnachten zu tun. Jeder Paradewagen wurde von irgendeinem Konzern gesponsert, wodurch mir das alles eher wie eine riesige Werbeaktion vorkam. Weihnachtsstimmung kam auch hier nicht auf.

Naja, was solls. Dafuer habe ich immerhin super gutes Wetter!

Etwas spaeter hatte ich dann ein Interview mit der Servas-Sekreataerin von Neuseeland.
Servas ist sowas aehnliches wie couchsurfing, nur serioeser. Man hat also als Mitglied die Moeglichkeit bei anderen Mitgliedern kostenlos fuer ein, zwei Naechte zu uebernachten.  Das Interview fand bei ihr zu Hause statt, also in der Naehe von Mount Eden, welcher etwas ausserhalb in Auckland liegt. Deshalb musste ich den Bus nehmen. Mit 1,80$ war das allerdings ein Schnaeppchen. Waere der Bus dann auch puenktlich gekommen, haette mich das echt gefreut. Aber nein, er wollte  gar nicht auftauchen und erst der naechste Bus eine halbe Stunde spaeter brachte mich gerade noch so puenktlich nach Mount Eden. An der Tuer begruesste mich ein nettes aelteres Paerchen. Erstmal haben wir uns ein wenig unterhalten. Ich erzaehlte von meiner bisherigen Reise und warum ich diese ueberhaupt antrat. Dann sprachen wir noch ueber dies und das. Anschliessend sollte ich meinen Letter of introduction - kurz LOI - schreiben und waehrenddessen bereitete Marijke das Essen vor.
Es gab Reis mit Pilzsosse und Avocado. Super lecker.
Beim Essen erzaehlten mir die Beiden davon, wie sie auf Servas gekommen waren und auch wie sie sich kennenlernten. Irgendwann kamen wir auch auf Themen wie den 2. Weltkrieg und wie der von den Neuseelaendern wahrgenommen wurde.
Die Neuseelaender unterstuezten damals die britischen Truppen, und so waren sie auch ziemlich stark in den krieg involviert. Das wusste ich vorher ueberhaupt nicht.
Wieder was dazugelernt. Meine Englischkenntnisse wurden bei dem Gespraech auch  wirklich herausgefordert.
Irgendwann nahm der Abend dann aber auch ein Ende. Es hatte mir super viel Spass gemacht, mit den Zwein den Abend zu verbringen. Sie brachten mich noch zu der Bushaltestelle und wuenschten mir viel Glueck auf meiner Reise.
Das war echt ein angenehmes und nettes Interview.
Wenn alle Servas Mitglieder so nett sind, habe ich ne gute Reise vor mir!

Ich Hostel habe ich noch einen Film mit ein paar anderen geschaut und dann gings ab ins Bett. War auch schon halb 2.

Der Montag wurde genutzt um meine Weiterreise zu planen. nach so ein paar Tagen wird es naemlich schon relativ langweilig in Auckland. So viel gibt es hier leider nicht zu sehen.
Fuer 33$ ergatterte ich ein Ticket nach Wellington, die Hauptstadt, im Sueden der Insel, fuer Mittwoch morgen den 28.11. An dem Tag war Abends auch die Weltpremiere von "Der Hobbit", deshalb waren die Hostels schon gut ausgebucht, aber einen Platz im Dreierzimmer war noch drin.
In Wellington hoffte ich einen Job zu bekommen, um meine Geldreserven aufzufrischen.
Falls das nicht klappen wuerde, ginge die Reise eben weiter.
Am Abend habe ich mit 2 Jungs Shrimps mit Nudeln gekocht und bin danach mit ihnen zu einem anderen Hostel gegangen, in dem ein paar Freunde von ihnen untergebracht waren. Dort blieben wir bis 1 oder so und tranken ein paar Bier.
War ein ganz netter Abend mit entspannten Leuten.
Dienstag bin ich noch einmal durch die Stadt gewandert, so viel aufregendes ist dann nicht mehr passiert.

Mittwoch nahm ich den Bus nach Wellington. Wurde auch langsam Zeit. Fast eine Woche in Auckland ist einfach viel zu viel.
Irgendwie brauchte ich es aber einfach mal fuer laengere Zeit an einem Ort zu sein. War einfach etwas entspannend, nachdem ich vorher immer unterwegs war.
Ich muss aber trotzdem sagen, dass Auckland schon sehr schoene Seiten hat. Das Univiertel ist sehr nett und entspannt, in der Naehe von ein paa Parks
und es ist immer was los.

Das KunstmuseumKunstmuseumKunst... Auf dem Skytower uih, ganz schoen hoch! Wer liegt da denn vor Anker? Die Heimat ruft! ne Kirche ne Kirche von Innen  Die Bibliothek  Riesen Ginkobaum Unigebaeude Old Government House   Skytower bei Nacht Suesses! Auckland Museum  Die Weihnachtsparade

Donnerstag, 22.11.2012

Queensland - Brisbane und der Abschied von Australien

Dienstag Morgen war ich dann endlich da. Kurz die Sachen im Hostel abgestellt und ab gings auf Stadterkundungstour. Als ich gerade das Hostel verlassen hatte, fragte mich ein netter junger Mann, ob er sich meiner Erkundungsrunde anschliessen koenne. Und so gings gemeinsam durch Kunstmuseen, zum Riesenrad,  zur Lagune und dem Kanguru Point. Letzteres ist ein Gebiet in Brisbane nahe des Flusses, in dem es eine natuerliche Steinklippe gibt, die anscheinend jedermann zum Klettern benutzen darf.
Zum Schluss haben wir noch eine der kostenlosen Faehren genommen und haben uns abends lange zusammengesetzt und ueber alle moegliche gesprochen.
Ein super netter Kerl. Er kommt aus England und ist seit 5 jahren Arzt. Jetzt reist er um die Welt und arbeitet an immer unterschiedlichen Orten. zuletzt hatte er in Australien gearbeitet und wollte jetzt nach Tasmanien in einen kleinen Ort gehen, in dem Aerztemangel herrscht und er deswegen einen echt gut bezahlten Job bekommen hat.
Nachdem er sich verabschiedet hatte, weil er morgens sehr frueh seinen Flieger bekommen musste, habe ich bei meinen Vater zu Hause angerufen. Er und Gabi haben sich riesig ueber meinen Anruf gefreut und so haben wir erstmal ein paar Stunden telefoniert.

Am naechsten Morgen habe ich mir noch ein wenig das Stadtinnere angeschaut, nachdem ich mit Lena telefoniert hatte.
Ich bin in eine Kirche gegangen und wollte mich nur ein wenig umschauen, da wurde ich auch schon auf eine Tasse Kaffee und ein Stueck Kuchen eingeladen. Der aeltere Mann, der mich so herzlich bergruesst hatte, erzaehlte mir daraufhin ganz stolz, dass der aelteste Teil der Kirche bereits 100 Jahre alt sei. Das beeindruckte mich aber eher dadurch, dass die Kirche insgesamt also echt ziemlich neu im Vergleich zu europaeischen Kirchen war. Ich musste also ein bisschen grinsen als er mir das erzaehlte und als ich ihm dann sagte, dass ich aus Deutschland sei, erklaerte er mir schnell, dass 100 Jahre hier in Australien schon sehr beachtlich seien.
Schon lustig, ich koennte wetten, dass halb Dransfeld - also die Gebaeude - bereits aelter als diese Kirche ist.
Irgendwann habe ich mich dann dankbar verabschiedet und meine Erkundung fortgesetzt.

Donnerstag musste ich um 5 Uhr schon aus den Federn, weil mein Flieger um halb 9 nach Auckland startete.
Gerade noch rechtzeitig bin ich dann beim Check In angekommen, wurde sogar noch von Emirates - Mitarbeitern an der Schlange vorbeigewunken, weil ich so wichtig un prominent bin.
Nein in Wirklichkeit waren ich und noch ein paar andere einfach echt spaet dran.
Aber hat wie gesagt noch alles gut geklpappt, und so sass ich puenktlich im Flieger und schaute einen Film, sowie den ersten Teil der Family Guy - Star Wars Version an. Sau lustig!
Und schon war ich auf dem Weg nach Neuseeland!
Australien war echt richtig gut! ich hatte leider nur Zeit fuer die Ostkueste, aber irgendwann moecht ich unbedingt nochmal an die Westkueste. Die soll von der Natur her weitaus mehr zu bieten haben, und nicht ganz so touristisch durchzogen sein, wie der Osten. Auch der Uluru steht noch aus...

Sonnenuntergangn Feuer    Botanischer GartenDer chillte da einfach aufm Fussweg

Montag, 19.11.2012

Queensland - Airlie Beach & die Whitsundays

Nach Airlie Beach habe ich den Nachtbus genommen und bin irgendwann gegen Mittag auch angekommen. Mein Hostel war mega schoen, es schien so, als laege es im Urwald, obwohl es mitten in der "Stadt" war.
Nach der Erkundung des ganzen Hostelgelaendes, wurde auch noch die Hauptstrasse/Stadt ausgekundschaftet.
Airlie Beach hat eine wunderschoene Lagune direkt am Meer gelegen, die jedem frei zur Verfuegung steht. Sowas findet man zwar relativ haeufig hier in Australien, weil man oft nicht im Wasser schwimmen gehen kann, da das oft gefaehrliche Quallen beherbergt; zumindest in Queensland, wo die Temperaturen schon sehr viel hoeher sind, als in New South Wales, da es noerdlicher liegt.
Da bin ich erstmal schwimmen gegangen und danach entdeckte ich einen Book-Exchange Laden, bei dem ich meine bereits gelesenen Buecher gegen ein paar andere eintauschte.
Joa, und das wars dann auch fuer den Tag, denn diese Nachtfahrten nehmen einen schon immer mit.
Naechster Tag diente der Proviantbeschaffung fuer die Segeltour - ich hatte die Tour ueber 2 Tage und 2 Naechte in Byron Bay bereits gebucht und brauchte jetzt nur noch ein paar Snacks & was zu Trinken.
Nachmittags war alles bereit, deshalb legte ih mich den Rest des Tages wieder an die Lagune.

Und dann ging es los! Freitag Morgens, also am naechsten Tag machte ich mich auf den Weg zum Treffpunkt, musste noch ein paar Formulare ausfuellen & schon stand ich mit 19 anderen auf dem Schiff. Darunter waren auch 2 Frauen aus Deutschland, mit denen ich auch schon die Fraser Island - Tour gemacht hatte.
Instruktionen wurden verlesen, Betten verteilt und die Segel gehisst. Dabei konnten wir mithelfen, indem wir die Kurbeln betaetigten.
Hat mich alles ein wenig an die Kursfahrt nach Holland erinnert - da waren wir mit dem Segelboot auf dem Ijselmeer unterwegs - nur, dass es dieses Mal viel waermer war.
Wir waren 2 Mal Schnorcheln; ich habe sogar einen Clownfisch gesehen!
Uebernachtet haben wir in einer netten Bucht, wodurch das Boot nachts auch nicht so sehr schaukelte.
Bevor es dunkel wurde, hatten wir noch einen wunderschoenen Sonnenuntergang und als es dann dunkel war einen unglaublich klaren Sternenhimmel.

- Unnuetzes Wissen - Eriks Sternenstuendchen:

1. In Australien, oder insgesamt in der suedlichen Hemisphaere wandert die Sonne nicht von Osten, ueber den Sueden gen Westen,
sondern von Osten, uber den Norden gen Westen.

2. In besagter Hemisphaere sind andere Sternenbilder zu sehen als im Norden des Aequators. Manche davon sieht man nie in Deutschland.
Eine Ausnahme ist aber der Grosse Wagen. Zwar scheint er in Australien kleiner, man kann ihn aber trotzdem noch erkennen.
Oder aber es gibt hier einfach ein sehr aehnliches Sternenbild...

3. Von hier aus sieht man in das Galaxieinnere der Milchstrasse, es gibt viel mehr sehr helle Sterne.
Von Deutschland, etc. sieht man hingegen nur noch die "Auslaeufer" unserer Galaxie, dafuer kann man die Milchstrasse aber leichter ausmachen, da die meisten hellen Sterne in dieser zu sehen sind.

-

Wie auch immer, so einen tollen Sternenhimmel hatte ich bis dahin noch nie gesehen.
Nicht einmal in Schweden, abseits jeglichen Lichtsmogs.
Waehrend wir die Sternenpracht genossen, begossen wir uns ein wenig mit "Feuerwasser".

Aber nicht zu viel, denn der naechste Tag fing schon wieder um 6 Uhr an.
Wir segelten direkt zum Whiteheaven Beach, der fuer seinen super feinen & weissen Sand bekannt ist. Der Sand ist so hochwertig, dass daraus die Linsen hergestellt werden, die man in der Raumforschung verwendet.
Mit dem Motorboot wurden wir um 07:30 Uhr am Strand abgesetzt und hatten von da an 3einhalb Stunden Zeit auf der Insel.
Zuerst dachte das waere viel zu lange, aber mit der Zeit beschlich mich das Gefuehl, dass es gar nicht genug sein koennte. Der Strand war atemberaubend! Die Fotos, die ich zuvor gesehen hatte, stimmten 1 zu 1 mit der Realitaet ueberein, wenn die nicht sogar noch krasser war. Schneeweisser Strand, tuerkises Wasser, sonnenklarer Himmel.
Rochen schwammen ueberall umher, genauso wie Baby-Haie. Als wir uns ein wenig dem Wald naeherten lief eine ganze Armee von Minikrebsen vor uns davon und versteckte sich in ihren Loechern.
Die Staemme der Baeume am Strand waren Weiss gebleicht, als wuerden sie die Farbe des Sandes uebernehmen.
Irgendwann ging es einen kleinen Bushwalk entlang zu der Spitze der Insel. Von dort aus hatte man eine unglaubliche Aussicht auf den Strand. Die Flut setzte gerade ein und man konnte schoen mitverfolgen wie das Wasser langsam den Strand verschlang.
Irgendwann mussten wir dann leider schon wieder gehen - die Zeit verging wie im Flug.

Das war mit Abstand das Beste was ich bisher auf meiner Reise gesehen habe, einfach atemberaubend! 

Mit dem Boot sind wir dann weiter zum naechsten Schnorchelspot gefahren. Auf dem Weg dorthin hat unser Captain einen Seeadler durch spezielle Rufe angelockt. Einer der Skipper warf ein Stueck Fleisch in die Luft und sofort ging der Adler in den Sturzflug ueber und packte das Stueck knapp ueber unseren Koepfen. Ziemlich cool!
2 Mal kurz hintereinander waren wir danach schnorcheln, das zweite Mal an einem richtig guten Punkt. Als ich zaehneschlotternd, weil ich so lange Schnorcheln war, aus dem Wasser kam, ging die Sonne auch schon unter. Mit ein paar Brotkrumen wurden ein paar echt grosse Fische angelockt, die ich dann aber leider nicht mehr unter Wasser betrachten konnte, weil ich sonst womoeglich erfroren waere. Aber man konnte die Riesenviecher sogar vom Schiff aus ganz gut erkennen.
Danach sassen wir noch ein wenig zusammen und gingen schon relativ zeitig ins Bett, muede von dem anstrengenden Tag.

Sonntag sind wir noch einmal Schnorcheln gegangen. Eigentlich eine echt gute Stelle, aber leider war das Wasser sehr trueb und auch ein paar kleine Stechquallen darin. Dazu kam noch, dass mir irgendwie wieder ziemlich schnell kalt wurde - vielleicht war das einfach zu viel geschnorchle fuer meinen Koerper in so kurzer zeit - und so ging ich schon nach 10 Minuten wieder aus dem Wasser. Anscheinend ging es den meisten auch so, denn schon ein bisschen spaeter waren alle wieder auf dem Schiff
und der Rueckweg nach Airlie Beach begann.

Die Tour hat sich wirklich mehr als gelohnt. Dabei war sie sogar etwas billiger als der Trip nach Fraser Island. Ich wuerde wirklich jedem empfehlen, der sich zwischen einer der beiden Touren entscheiden muss, oder einfach ein bisschen Geld sparen will, nur auf die Whitsundays zu fahren. Fraser Island war zwar auch sehr schoen, aber wie gesagt einfach zu teuer.

Am Hafen angelegt, hiess es dann Lebwohl und gemeinsam mit ein paar anderen begann der kurze Fussmarsch zurueck in die Stadt. Ich checkte wieder im selben Hostel ein und ging danach mit dem Rest zur Lagune.
Als ich wieder beim Hostel war, versuchte ich mein Handy wiederaufzuladen, als ploetzlich Maike, mit der ich von der 6. bis zur 10. Klasse und danach gemeinsam in der Oberstufe war, auf mich zukam. Total verdutzt hab ich sie erstmal angeguckt und dann irgendwann realisiert, dass sie wirklich vor mir steht. Ich wusste zwar, dass sie auch in Australien ist und wir wollten uns auch treffen. Aber eigentlich in Brisbane und selbst das war nicht sicher - ich hatte es schon beinahe abgeschrieben sie in Australien zu sehen.
Wir (Maike, ihre Freundin, die mit ihr rumreist,  und ich)  unterhielten uns erstmal ein bisschen und verabredeten uns dann fuer den Abend.
Da waren wir alle von der Segeltour in einer Bar/Diskothek, weil jeder von uns einen Gutschein fuer eine halbe Pizza bekommen hatte. Den loesten wir ein, tranken und tanzten auch ein wenig. Maike und ihre Freundin kamen etwas spaeter dazu und irgendwann gingen wir zusammen an den Strand um uns ein bisschen besser unterhalten zu koennen. 
Zum Schluss gab es noch ein Beweisfoto und schon war der Abend vorbei.

Montag den 19.11. habe ich Nachmittags den Nachtbus zurueck nach Brisbane genommen. Vorher war ich wieder an der Lagune mit den resltichen Ueberbliebenen der Segeltour - David und Mara.
Auf der Fahrt sass ich neben ein paar netten Deutschen (welch Wunder!) mit denen man sich ganz gut unterhalten und man so die 19 Stunden-Fahrt etwas besser aushalten konnte.  

Mein Hostel - Ausblick aus dem BalkonDie Laguneund nochmal bei Nacht    Segeln! Die Segelcompagnons! Whitehaeven Beach! uh, wer ist das denn? Naja, jetzt guckt er weg.. Sauweisser Sand Krabbelkrebse Beweisfoto mit Maike

Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.